Sozial-Forum e.V.        

Mit Standorten in Kappeln und Schleswig umfasst unser Einzugsgebiet schwerpunktmäßig die Landkreise Schleswig-Flensburg sowie Rendsburg-Eckernförde mit der Schleiregion und dem Amt Geltinger-Bucht.

Wir beraten, unterstützen, setzen Impulse und begleiten:

  • Soziale Beratungsdienste (Schwangerschafts(-konflikt)-, Schuldner-, Jugendsozial-, Elternberatung, psychosoziale Betreuung)
  • Ambulante Kinder-, Jugend- und Familienhilfe (§§ 27, 29, 30, 31, 35, 35a, 41 SGB VIII) * Einzelbetreuungen, *Gruppenangebote für junge Mütter (0-2- und 2-6-jährige Kinder), * Intensive Soziale Gruppen (7-13-Jährige Kinder/Jugendliche)
  • Jugendsozialarbeit/Projekte
  • Ambulant Begleitetes Wohnen (ABW  (§§ 53, 54 SGB XII)
  • Gemeinwesen- und Integrationsarbeit

Unser gemeinnütziger Verein verknüpft haupt- und nebenberufliche sowie ehrenamtliche Elemente miteinander. Hand in Hand arbeiten Teil- und Vollzeitkräfte, FreiberuflerInnen, PraktikantInnen und EhrenamtlerInnen. Wir sind Mitglied im Landesverband des Diakonischen Werkes Schleswig-Holstein.

Aktive Hilfen - Hand in Hand

Leitgedanke unserer Arbeit ist, den von uns betreuten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine eigenverantwortliche Lebensgestaltung mit dem Ziel der sozialen Integration und Teilhabe zu ermöglichen und mit Ihnen zusammen dabei neue Möglichkeiten einer selbstbewussten Lebensführung zu entwickeln. Wir engagieren uns, Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien, Sozialräume und Netzwerke zu stärken.

Wir stärken Familien so, dass sie ihre Erziehungsaufgaben (wieder besser) wahrnehmen können. Wir arbeiten ressourcenorientiert, das heißt, wir orientieren uns an den Stärken und Fähigkeiten der von uns unterstützten Menschen.Unsere MitarbeiterInnen erfahren laufend Reflexion durch interne Fachteams und externe Supervisionen und Fortbildungen. Das Fachwissen und die Erfahrung unserer MitarbeiterInnen ermöglicht ein differenziertes, genau auf den Hilfeplan abgestimmtes Hilfekonzept. Vorrangiges Ziel ist die Stärkung und der Erhalt des Familiensystems und die Vermeidung von Fremdunterbringung von Kindern oder Jugendlichen.

Unser pädagogisches Selbstverständnis ...               

...  lässt sich als Entwicklung einer Haltung beschreiben, in der folgende Aspekte besonders wichtig sind:

  1. Nur die/der pädagogische MitarbeiterIn, die/der sich mit ihren/seinen eigenen Stärken und Schwächen annimmt, kann eine ehrliche, erfolgreiche pädagogische Arbeit leisten.
  2. Wir haben ein hohes Vertrauen in das Potential der von uns zu Betreuenden, das neu entfaltet werden kann, wenn wir als PädagogInnen authentisch und ehrlich sind.
  3. Wir besitzen eine hohe Achtung vor Jedem und Jeder. Wir begegnen den von uns unterstützten Menschen während unserer Zusammenarbeit wertschätzend und auf Augenhöhe.
  4. Jeder Mensch besitzt ein kreatives Potential, das bei Nichtentfaltung oder- sichtbarkeit unterdrückt wurde und (neue) Räume zur Entfaltung benötigt, die wir durch unser Arbeit aufbauen wollen.
  5. Auch in der chaotischsten Familie ist in der Regel immer Kreativität enthalten, die es auszunutzen und/oder zu entdecken und zu fördern gilt.
  6. Jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter benötigt das solidarische Feld der KollegInnen, um diese herausfordernde Arbeit gut und gern bewältigen zu können.
  7. Unsere MitarbeiterInnen brauchen bei aller "Ressourcenoptimierung" Zeit und Raum, über die Arbeit, das Erlebte intensiv nachdenken und reflektieren, ggf. neue Lösungsansätze entwickeln zu können.
  8. Es gibt immer einen Weg, wenn (ggf. verschiedene) Hilfen, aus dem privaten und/oder institutionellen und/oder ehrenamtlichen Umfeld, bestmöglich ineinandergreifen.

Grundsätzlich lassen sich unsere pädagogischen Vorstellungen wie folgt zusammenfassen:

  1. die Symptome gesellschaftlicher Benachteiligung versuchen wir zu lindern
  2. wir gucken und arbeiten systemisch, haben also das System als Ganzes im Blickfeld
  3. die Beziehung zum Klienten bildet die Trägersubstanz
  4. Erziehung zu Selbstbewusstsein ist entscheidend
  5. wir versuchen neue Formen zu finden, Sozialverhalten zu trainieren
  6. wir sorgen dafür, das Respekt vor den Grenzen anderer aufgebaut wird
  7. wir vermitteln: Konflikte lassen sich verbal lösen
  8. und wir sind optimistisch: Probleme sind lösbar

Ihre Unterstützung hilft …

Wir sind ein gemeinnütziger Verein. Hervorgegangen aus einer Arbeitsloseninitiative unterstützen wir seit 1988 mit vielfältigen Beratungsangeboten, Projekten und ambulanten Hilfen Menschen in der Region. Für unsere soziale Arbeit müssen wir regelmäßig einen Anteil an Eigenmitteln und Spenden aufbringen, damit staatliche Zuschüsse überhaupt fließen können. Wir organisieren keine teuren Charity-Events oder aufwendigen Spendenaktionen, stattdessen bitten wir an dieser Stelle um Ihre freundliche Unterstützung für unsere Betreuungsangebote. Werden Sie Spender/In, Mitglied und/oder arbeiten Sie ehrenamtlich mit! Nutzen Sie die Möglichkeiten, unseren gemeinnützigen Verein zu unterstützen. Jede noch so kleine oder größere Hilfe ist ein weiterer Schritt, den von uns betreuten Menschen neue Räume zur Entfaltung zu ermöglichen.Wir freuen uns sehr über Spenden, neue Mitglieder und – bei Interesse und Zeit – Ihre aktive Mitwirkung.

Welche Möglichkeiten der Förderung bzw. Unterstützung bestehen?

Spenden:

  • Vereinsmitgliedschaft
  • Fördermitgliedschaft
  • Einmaliges Spenden

Selbstverständlich stellen wir Ihnen auf Wunsch eine Spendenbescheinigung aus.

Ehrenamt:         

Unterstützen Sie im Rahmen Ihrer zeitlichen Möglichkeiten unsere Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit.

 Unter "SEI DABEI" finden Sie weitere Informationen sowie eine Beitrittserklärung / Lastschriftermächtigung, die Sie sich gerne ausdrucken dürfen.

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Arbeit!

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